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Chaos in Verona

Shakespeares berühmtestes Werk kennt jeder – schön, schaurig, traurig. Doch hat uns der große Meister tatsächlich alles gesagt? Basierte seine Erzählung der altbekannten Geschichte vielleicht sogar auf völlig falschen Voraussetzungen?

Die Woesner Brothers haben herausgefunden, was damals wirklich in Verona geschah: Denn zwar gab es einen Romeo, aber niemals eine Julia – Julia war in Wahrheit ein junger Mann namens Julius.

Der aufmüpfige Sohn des Hauses Capulet soll mit der alten, hässlichen, aber sehr reichen Gräfin Pariser verheiratet werden. Um diesem Schicksal zu entgehen, präsentiert sich Julius der Braut beim großen Fest im Hause seines Vaters in Frauenkleidern.

Die Verkleidung gelingt so perfekt, dass Romeo bei Julius’ Anblick sofort heftig für die vermeintliche "Schöne“ entflammt und alles daran setzt, „sie“ zu heiraten. Julius ist jedes Mittel recht, um die Hochzeit mit der schrecklichen Gräfin zu vermeiden, und er nutzt die sich ihm bietende Chance. Gemeinsam planen Romeo und „Julia“ ihre Heirat und Flucht aus Verona.

Daraufhin nimmt die Geschichte mit grotesken Verwicklungen und weiteren Männern in Frauenkleidern ihren Lauf – bis hin zum überraschenden Ende. Die rasante Komödie der Woesner Brothers lebt von der völlig neuen, skurrilen Handlung, dem pointenreichen frechen Text.