A Christmas Carol: Scrooge and Marley
A Christmas Carol: Scrooge and Marley
von Israel Horovitz
nach Charles Dickens
Sieht man von der eigentlichen Weihnachtsgeschichte ab, gibt es nur eine Weihnachtserzählung, die die ganze Welt kennt: Charles Dickens A Christmas Carol, die Geschichte des boshaften und hartherzigen Geizhalses EBENEZER SCROOGE, der in der Weihnachtsnacht von wohlwollenden und listigen Geistern in einen Menschenfreund verwandelt wird.
Ein schweres Stück Arbeit: Anfangs ist Scrooge nichts als ein Ausbeuter und Leuteschinder. Er kennt nur ein einziges Ziel: Profit. Andere Menschen und ihre Schicksale interessieren ihn nicht, für seine Umgebung hat er nur Verachtung übrig. Weihnachten ist ihm nicht mehr als sentimentaler, verabscheuungswürdiger Humbug!
Die Geschichte ist Grundlage von zahlreichen Spielfilmen, Fernsehspielen und Theaterstücken, von Hörspielen, Musicals, Zeichentrick-Serien und von Kinderbüchern. Es gab sogar schon eine Version, in der alle Mitwirkenden Hunde waren!
Israel Horovitz, Theaterautor par Exzellence, erzählt das unübertreffliche Weihnachtslied in Prosa auf seine Weise. Alle weltberühmten Figuren wie Scrooge, BOB CRATCHIT, TINY TIM und all die übrigen teils bizarren, teils liebenswürdigen Gestalten (am wichtigsten ohne Zweifel die Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der kommenden Weihnacht) tauchen auch in seiner Version der Dickens-Geschichte auf.
Israel Horovitz spitzt die dramatischen Elemente jedoch geschickt zu und macht damit aus einem Buch ein Theaterstück, bei dem bei aller Überfülle an Vorgängen und Personen die Übersicht nicht verloren geht. Und der Erzählfluss auch nicht.
Die entscheidende Abweichung vom Original besteht darin, dass er JACOB MARLEY, dem ehemaligen Geschäftspartner des Helden Scrooge, ein größeres Gewicht gibt, als man beim Lesen des Dickenstextes wahrnimmt. Dieser ist am Heiligen Abend 1843, dem Tag, an dem die Geschichte spielt, bereits seit sieben Jahren tot, unwiderruflich und unzweifelhaft dahingeschieden.
So beginnt ja Charles Dickens Roman: "Marley war tot, damit wollen wir anfangen. Kein Zweifel kann darüber bestehen. Der Schein über seine Beerdigung ward unterschrieben von dem Geistlichen, dem Küster, dem Leichenbestatter und den vornehmsten Leidtragenden. Scrooge unterschrieb ihn, und Scrooges Name wurde auf der Börse respektiert, wo er ihn nur hinschrieb. Der alte Marley war so tot wie ein Türnagel."
Doch nun, sieben Jahre nach den amtlich besiegelten Vorgängen, steht Marley mitten im viktorianischen London (mit seinen dekorativen Kostümen) vor seinem Kompagnon von ehedem, mit seltsamen Ketten aus Kassenbüchern und Geldkassetten behängt. Und dieser ist immer noch der, der er ehedem war, ein wahrer Blutsauger, ein gieriger, geiziger alter Sünder. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, zu Lebzeiten war Marley noch schlimmer. Nun ist er gekommen, um Ebenezer Scrooge zur Einsicht und Umkehr zu bewegen. Und dies gelingt, aus dem herzlosen Scrooge wird nach einer phantastischen Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der liebe Großvater aller Kinder.
Bis auf den heutigen Tag verbreitet Charles Dickens Christmas Carol ihren Zauber, so überdeutlich der Dichter seine Botschaft auch transportiert. In Horovitz Version kommen diese Botschaft und dieser Zauber leichter "rüber"; seine Christmas Carol: Scrooge and Marley macht fröhlich, ohne dass der Gehalt verfälscht oder verkürzt wird.
Israel Horovitz’ Stück wurde 1978 zum ersten Mal von der Center Stage in Baltimore, Maryland, aufgeführt. Seitdem gehört es sozusagen zur amerikanischen Weihnacht. Viele Universitäts- und Amateurbühnen führen es Jahr für Jahr auf. Was die einzelnen Inszenierungen auch immer auszeichnet, der Magie dessen, was erzählt wird, kann man sich nur schwer verschließen.
- Baltimore News American:
"A glorious success." - The MasquersWisconsin’s Oldest Community Theater Company:
"So come and celebrate the Holiday Season with the Cratchit family! A Christmas Carol will bring joy to your heart, and you and your family will leave the theater not uttering ›bah humbug‹ but wishing all ›God bless us, everyone!‹" - Catholic Review:
"Horovitz's particular talent seems to lie in maintaining remarkable fidelity to the artist whose work he adapts, losing none of the original flavor which marked their greatness. At the same time, he enlivens the work, enhancing its presentation to a modern American theatre audience in a most sublime manner." - The Nantucket Independent:
"Dickens traditionalists won't be disappointed because Horovitz's version of A Christmas Carol is true to the original story. The story veers only slightly in that the role of Marley, Scrooge's undead former partner, has been expanded to carry the narrative." - Baltimore Sun:
"An ingenious and theatrically dazzling new adaptation of this great classic by one of our theatre's most inventive and respected playwrights … Horovitz's adaptation follows the Dickens original story scrupulously but, in bringing it to life on the stage, adds elements of inventiveness and brilliant theatricality which enhance and strengthen its timeless virtues. The end result is a theatre piece of unique eloquence, which will be an ›award-winner‹ for audiences of all ages! … Children will find it engrossing, but their parents will love it."
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