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Bat Boy

Autor Reference: 
Informationen: 

Bat Boy

Buch von Keythe Farley und Brian Flemming

Musik und Gesangstexte von Laurence O’Keefe

In Vereinbarung mit der Weekly World News

Deutsch von Helmar Harald Fischer

PERSONEN: 

  • BAT BOY
  • MEREDITH PARKER
  • Dr. THOMAS PARKER
  • SHELLEY PARKER, ihre Tochter

THE TOWN'S PEOPLE

  • Sheriff REYNOLDS
  • RICK, RON & RUTHY TAYLOR, three teenage spelunkers
  • Mrs. TAYLOR, their mother
  • LORRAINE, a rancher's wife
  • MAGGIE, senior rep., Hope Falls Town Council
  • DAISY, a schoolteacher
  • Mr. DILLON, a rancher
  • BUD, a rancher
  • NED, a rancher
  • ROY, a townsman
  • CLEM, a townsman
  • Pfarrer BILLY HIGHTTOWE
  • PAN

Die junge Meredith, Merediths Vater, Merediths Mutter, ein Doktor, Mann vom Institut

ENSEMBLE: Die Stadtbewöhner, verschiedene Tiere.

CHORUS (singers/dancers, additional townfolk)

Synopsis: 

Bat Boy ist ein schriller Musical-Spaß, der jedes B-Movie in den Schatten stellt und das Zeug hat, zum Kultstück ähnlich Rocky Horror Picture Show oder Der kleine Horrorladen zu werden. Obgleich voll von Blut, Gewalt, Inzest und Sex zwischen den Arten, gewann Bat Boy: The Musical verschiedene Auszeichnungen und einhellig begeisterte Kritiken.

Die New York Times erklärte: "It's remarkable what [this show's] intelligent wit can accomplish". Die New York Post bezeichnete das Musical als "instant classic" und John Lahr nannte es im New Yorker "a giggling cult hit" und "the only play in the history of the theatre whose hero ends Act I with a rabbit in his mouth, and who moves on in Act II to an entire cow's head."

Nicht zufällig feierte das Stück seine Weltpremiere an Halloween. Laurence O’Keefe, der die Idee zu Bat Boy hatte, hat sich seine Lorbeeren als Dirigent, Arrangeur, Texter und Komponist erworben. Er schrieb Musik für Film und Fernsehen sowie fürs Theater. Lange Jahre arbeitete er für die Hasty Pudding Theatricals, Amerikas älteste Travestie-Show. Ausgezeichnet wurden seine Kompositionen für Molières Der eingebildete Kranke sowie seine Musicals Euphoria und Bat Boy. Unter anderem erhielt er den LA Weekly Award für das Musical Of The Year. Für Bat Boy war kein Musikstil vor O’Keefe sicher: Rap, Rock, Revue-Nummern, Ballade und Country finden sich wie selbstverständlich zu einer mitreißenden Musik zusammen.

Das Ganze begann mit einer Story im Magazin Weekly World News, einem wahrhaft kuriosen Presse-Erzeugnis. Zwischen Infos für UFO-Jäger, Verschwörungstheorien und erregenden Bildern von nackten Frauen fand Laurence O'Keefe hier die Geschichte, wie in einer Höhle in der Nähe des Städtchens Hope Falls in West-Virginia ein Fledermausjunge, ein Wesen mit spitzen Ohren und messerscharfen Fangzähnen eingefangen wurde – offenbar halb Mensch, halb Fledermaus.

Diese Schauergeschichte faszinierte ihn auf Anhieb. Und nicht nur ihn. Die Geschichte vom Jungen, der wie Dracula immer mal wieder frisches Blut zum Leben braucht, erzeugte in der Öffentlichkeit eine regelrechte Welle von Abscheu und Schrecken. Wer immer sich diese Geschichte ausgedacht (oder gar gefunden?) hatte, hatte einen Nerv getroffen. Ganz offensichtlich hatte er bei seinen Lesern tiefere Schichten erreicht.

Die Autoren Keythe Farley und Brian Flemming sowie Laurence O’Keefe begannen ihre Zusammenarbeit zu Bat Boy mit der Frage: Ist diese Kreatur wirklich so gefährlich oder wird sie einfach nur missverstanden? Geht es um puren Schrecken und Nervenkitzel? Fühlen wir uns vom Fledermausjungen abgestoßen, weil er anders ist als wir oder nur, weil er genau das offenbart, was wir alle insgeheim in uns tragen? Einsamkeit, Angst und Begierden, die für uns oder andere tödlich werden können.

Je weiter die Arbeit am Musical voranschritt, desto mehr entfernte sich das Libretto von der ursprünglichen eindimensionalen Geschichte. Aus der anfänglich wilden und blutrünstigen Bestie wurde ein (zumindest partiell) liebenswerter Mensch. BAT BOY lernt sprechen, wird Teil einer typisch amerikanischen Mittelstands-Familie und akzeptiert sich nach und nach selbst als das Geschöpf, das er ist. Er versucht nun, ein Teil der Gesellschaft zu werden. Während eines Gottesdienstes gelingt es dem Wesen beinahe, die Herzen seiner Nachbarn zu erweichen und Aufnahme in die Gemeinschaft zu finden.

Doch grausige Verstrickungen aus der Vergangenheit führen zu einem grotesken, mörderischen Showdown. Auch die Kleinstadt Hope Falls, in der die Magazin-Story und das Musical spielen, wurde während der Arbeiten an Textbuch und Musik immer differenzierter und interessanter. Im Musical hat Hope Falls schon bessere Zeiten gesehen. Die ehemals gewinnbringenden Kohlegruben sind stillgelegt und die Bergleute versuchen sich mit wenig Erfolg in der Viehzucht. Leider rafft eine geheimnisvolle Viehseuche die Kühe reihenweise hin und bringt die Menschen von Hope Falls zur Verzweiflung.

Dann die scheinbare Erklärung: Die drei Teenager Rick, Ron und Ruthie TAYLOR entdecken in einer Höhle den Fledermausjungen, überwältigen ihn und bringen ihn zum Tierarzt, der ihn einschläfern soll. Parkers Frau MEREDITH hat jedoch Mitleid mit dem armen Geschöpf und bittet ihren Mann, ihn in der Familie aufwachsen zu lassen. Dr. PARKER willigt ein − in der Hoffnung, in die reichlich zerrüttete Ehe werde dadurch die frühere Harmonie und Leidenschaft zurückkehren. Bald wird klar, in Bat Boy steckt mehr als Fangzähne und Blutdurst. Bat Boy erhält Sprach- und Benimmunterricht (beides mit BBC-Kassetten), findet Liebe, und es könnte nun alles so schön werden, wären die Menschen nicht, wie sie sind. Und bräche bei dem Fledermausjungen der Blutdurst nicht immer mal wieder durch ...

Außerhalb der USA war Bat Boy vor allem in Japan, Korea und Großbritannien außerordentlich erfolgreich. In Deutschland wurde Bat Boy bislang nur in München und in Wetzlar gespielt.

Presse: 
  • Neuss.de, September 2010:
    "Trotz des hohen Trash-Faktors gelang Keythe Farey und Brian Flemming ein bewegendes Libretto, das beweist: In Bat Boy steckt mehr als Fangzähne und Blutdurst. (...) Dem Hirn von Laurence O’Kneefe, Komponist des Musicals “La Cava”, entsprangen mitreißende Musiknummern. Rap, Rock, Revuenummer, Ballade – Kein Musikstil ist vor ihm sicher. “Bat Boy” ist ein schriller Musical-Spaß, der jeden B-Movie in den Schatten stellt und das Zeug hat, zum Kultstück á la “Rocky Horror Show” oder “Der kleine Horrorladen” zu werden.
  • Münchner Merkur, Florian Römer:
    "(...) packende Premiere im Spectaculum Mundi. Dichter Nebel hängt in der Luft. Die Szene ist in ein undurchdringliches Schwarz gehüllt. Dann irren kleine Lichtkegel suchend durch die bedrückende Finsternis. Ein bizarrer Tanz, der einen Schauer auf die Haut zaubert. Ein gellender Schrei, das Publikum zuckt kollektiv zusammen, und die Kreatur, die Bestie, ist entdeckt: der Bat Boy. (...) Vom Ende sei verraten: Es ist überraschend. Und der donnernde Schlussapplaus, der der hinreißenden, atmosphärisch packenden Vorstellung folgt, will nicht enden. Zu Recht. (...)  Chapeau!"
  • TZ, Marco Schmidt:
    "Das originelle Musical von Laurence O'Keefe (Musik und Gesangstexte) mischt eine haarsträubende Story geschickt mit Rocknummern, Folk-Balladen, Rap- oder Gospel-Einlagen und könnte ähnlich wie Der kleine Horrorladen zum weltweiten Kult-Erfolg werden (...)  Eine Story mit Biss, eine Aufführung mit Schmiss: Der schaurig-schräge Bat Boy pumpt frisches Blut in die Münchner Musical-Szene. Auf nach Fürstenried! Entdecke das Tier in dir!" 
  • AZ, Mathias Hejny:
    "Zwischen Infos für UFO-Jäger, Verschwörungstheorien und Nacktem fand der Komponist Laurence O'Keefe die Geschichte vom Aufgreifen eines Fledermaus-Menschen in einer Höhle bei dem Städtchen Hope Falls. Die Nachricht inspirierte ihn zum Musical Bat Boy, das jetzt in deutschsprachiger Ersaufführung in München bestaunt werden kann" 
  • Giessener Anzeiger:
    "Fledermausjunge mit Fangzähnen und Herz... Höhepunkt dieses Schauspiels mit Musik ist die Szene, in der die verblendeten Dorfbewohner inbrünstig Halleluja schreien und gleichzeitig unisono mit einer Art Kreuzige ihn Bat Boy zu Strecke bringen."
  • Metro- Tina Jackson:
    "Bloody Marvellous" 
  • The Times:
    "Darkly funny – curiously touching."
  •  CurtainUp, The Internet Theater Magazine:
    "Three and a half years after New York, Bat Boy The Musical comes to the Shaftesbury in London (...) with its star intact, the affecting Deven May as the curious genetically deviant hero. It takes the humanity of this mutant to demonstrate the show's serious message, the prejudice and intolerance of men towards someone or something they do not understand. This is no travelogue for West Virginia but a condemnation of rural ignorance."
  • Online Revue London:
    "This is what West End musicals should be all about. A rollicking good story from expectant curtain-up to clap-along finale, a powerful message delivered with sufficient complexity and humour to avoid being patronising, and all executed with flawless slickness and energy. (...) well judged combination of genuinely funny satire on the intolerance, hypocrisy and ignorance of herd-like communities (here the bible-belt Hicksville Hope Falls, USA) with an increasingly dark twisted plot that unravels in a pool of blood, incest and multiple deaths."
  • The Independent:
    "A twist on the modern day musical, Bat Boy - The Musical lies somewhere between Edward Scissorhands and My Fair Lady."
  • The Guardian:
    "A cult hit in the making" 
  • Daily Express:
     
    "Nothing in the West-End quite like it"  

 

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