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Cage Aux Folles, La

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Künstler: 
Informationen: 

La Cage aux Folles

von Jerry Herman

Buch von Harvey Fierstein

Nach den Stück "La Cage aux Folles" von Jean Poiret

(Ein Käfig voll Narren)

Deutsch von Erika Gesell & Christian Severin 


PERSONEN:

  • GEORGES
  • LES CAGELLES: Chantal, Monique, Dermah, Nicole, Hanna, Mercedes, Bitelle, Lo Singh, Odette, Angelique, Phaedra, Clo-Clo
  • FRANCIS
  • JACOB
  • ALBIN
  • JEAN-MICHEL
  • ANNE
  • JAQUELINE
  • M. RENAUD
  • LEUTE VON ST. TROPEZ: Mme Renaud, Paulette, Hercule, Etienne, Babette, Colette, Tabarro, Pepe
  • EDOUARD DINDON
  • MME. DINDON

 

BEST MUSICAL 2009, London Critics Circle Award

2004 & 2010: TONY AWARD FOR BEST REVIVAL !

Synopsis: 

Seit zwanzig Jahren sind GEORGES und ALBIN ein Paar. Albin kocht hervorragend und tritt jeden Abend als Transvestiten-Star ZAZA in Georges Club La Cage Aux Folles auf. An Georges Sohn JEAN-MICHEL hat er die Mutterstelle vertreten. Dieser Sohn will heiraten, ausgerechnet ANNE, Tochter des Abgeordneten DINDON, der u. a. für die Schließung aller Transvestitenclubs an der Riviera plädiert.

Um vor seinen zukünftigen Schwiegereltern bestehen zu können, Jean-Michel braucht ein untadeliges Familienleben. Schließlich kann man Dindon keine Tunte in der angeheirateten Verwandtschaft zumuten. Georges liebt seinen Lebensgefährten und will, dass er als Onkel AL beim Besuch der Dindons mit dabei ist.

Die vorher plüschig-puffige Wohnung hat sich zu einer Mönchszelle gewandelt, leer bis auf ein Holzkreuz und Chorstühle. Aber Albin hält sich nicht an die ihm verordnete Rolle: Er erscheint als Mutter, eine attraktive Dame um die Vierzig. Familie Dindon ist beeindruckt. Doch langsam schleichen sich immer mehr Schönheitsfehler in die Idylle ein: Das Geschirr hat ein obszönes Dekor, die Wortwahl der Eltern des Bräutigams lässt zu wünschen übrig, das Essen ist verbrannt.

Als einziger Ausweg bleibt der Gang ins Restaurant "Chez Jacqueline". Leider hat die Besitzerin den fatalen Einfall, Albin um einen Auftritt zu bitten. Die Katastrophe ist vollendet, als er diesen – wie immer – beendet, indem er seine Perücke schwungvoll vom Kopf zieht und unter die Gäste wirft. Doch Anne will trotz allem Jean-Michel heiraten, auch wenn die Eltern mit Enterbung drohen.

Diese geben schließlich klein bei, als sie vor der Wahl stehen, ihre Tochter zu verlieren, der Presse zum Fraß vorgeworfen zu werden oder dem jungen Mann aus dem unmöglichen Milieu doch den Eintritt in ihre Familie zu gestatten.

Presse: 
  • Mainpost.de, Theater Chambinzky, 04.01.2012:
    "Nicht nur komisch, sondern auch berührend."
  • Hamburger Abendblatt, Maike Schade, Theater Lüneburg, 21.11.2011 :
    "
    Springende Ovationen für einen Käfig voller Narren Musical-Premiere im Lüneburger Theater begeistert. (...) Springende Ovationen - so könnte man wohl die Reaktion des Publikums bei der Premiere des "Käfig voller Narren" im Lüneburger Theater am Sonnabend nennen. Noch beim Verklingen des Schlussakkords sprangen die Zuschauer förmlich auf, sie jubelten und klatschen. Mit seiner jüngsten Inszenierung hat Regisseur Klaus Seiffert voll den Geschmack des Lüneburger Publikums getroffen."
  • LZ, Landeszeitung.de, Theater Lüneburg, 21.11.2011:
    "Klaus Seiffert inszenierte eine Show, die alles hat, um das Musical zu einem Dauerbrenner der Saison 2011/12 zu machen: eingängige Melodien, prächtige Kostüme, ein verblüffend wandlungsfähiges Bühnenbild, allerhand skurrile, liebenswerte, auf- und abgetakelte Typen, vor allem aber ein hochmotiviertes Team von Sängern, Schauspielern, Tänzern, das auf der Bühne, dahinter und darunter (die Musiker im Orchestergraben) punktgenau zusammenarbeitete, keine Pointe verschenkte."
  • Der Westen, 02.12.2010:
    "Käfig voller Narren in der Komödie Düsseldorf: Das ganze Tohuwabohu inszeniert Fuschl mit zunehmendem Tempo. Besonders der zweite Teil bekommt Drive, häufig durch den hoch schrillen Keith wislon. Vom Premierenpublikum wurd er mich reichlich Jubel gefeiert"
  • Bild Düsseldorf, 03.12.2010:
    "Warm.Wärmer. Komödie. Fünf Minuten stehende Ovationen für ein warmes Stück in eiskalten Tagen"
  • WZ, 03.12.2010:
    "Schafmeister bring zusätzlich Schwung in das Sütck, das mit seiner Situationskomik für viele Lacher sorgt. Eine Freude für die Augen sind auch die farbenfrohen Fummel"
  • Rheinische Post, Regina Goldlücke 03.12.2010:
    "Die Komödie an der Steinstraße wagt sich an eines der großen alten Erfolgsstücke vom Broadway: „Ein Käfig voller Narren“.
    Es glitzert überall. Auf dem Theatervorhang. Auf der Weste des Conférenciers, der in der „Komödie“ die Illusion einer französischen Revue vorgaukelt. Schließlich auf den Fummeln der bunten Truppe, die zu Beginn die Bühne erobert und, leicht abgewandelt, den Motto-Song aus „Ein Käfig voller Narren“ anstimmt: „Wir sind, was wir sind“. Ob Damen oder Herren, das lässt sich nicht so genau sagen. Es wippen die Federn, es rascheln die Röcke, es fliegen die Boas. Nur die herbe Hanna aus Hamburg zeigt sich als harter Kerl in schwarzem Leder. Sind die schrägen Vögel weg, öffnet sich ein Wohnraum. Ein leuchtend roter Kussmund dient als weiches Sofa und thront erhaben über der Szenerie, die alsbald vom Star des Abends beherrscht wird. „Wer verlangt nach meiner Gegenwart?“ flötet Heinrich Schafmeister und kassiert Auftritts-Applaus. Wenn der groß gewachsene Schauspieler hereinrauscht, im neckischen Bademäntelchen, mit Turban und dicken Puschen an den Füßen, ahnt man, warum das Boulevard-Theater diese schon personell ambitionierte Produktion riskiert hat.
    Heinrich Schafmeister bleibt Dreh- und Angelpunkt des Stücks. Mit einem Fingerschnippen, einer mimischen Verrenkung, einem affektiert hingetupften Satz bezaubert er das Publikum, vermag es anzurühren und wirkt auch als Frau authentisch. Begeisterter Beifall nach einer sympathischen Premiere mit viel Gefühl."
  • NRZ, Michael-Georg Müller, 03.12.2010:
    "Viel Jubel in der Komödie für Helmuth Fuschls Inszenierung des berühmten „Käfig voller Narren“. Narren und solche, die’s noch werden wollen - sie sind derzeit in der Komödie richtig. Wenn das Theater an der Steinstraße auch kein echter Käfig ist, so beschwören zehn Mimen die skurrile Travestie-Revue „Käfig voller Narren“ auf enger Bühne. Dieses Stück rund um Kerle, die in Frauenklamotten herumspringen und ihrer Familie auf der Nase herumtanzen, besitzt als Film und Musical Kultstatus. Wer sich an solch berühmte Vorbilder aus den 70er/80er Jahren klammert, läuft Gefahr samt Pailletten und Glitzer-Perücken abzustürzen. Doch was Hausherr und Regisseur Helmuth Fuschl und seine Mimen-Riege da an Transvestiten-Nummern aufs Parkett legen, ist sicherlich kein Reinfall und mehr als nur ein Achtungs-Erfolg.
    Heinrich Schafmeister überzeugt und überrascht durch fast zügellose Verwandlungs-Lust. Wie selbstverständlich der durchs Fernsehen bekannte Schafmeister in Glitzerroben schlüpft und sich eine struppige Perücke nach der anderen auf sein schütteres Haupthaar stülpt, ist urkomisch und sehenswert. Mit Riesen-Klunkern auf gespreizten Männerhänden und falsettierter Stimme spielt er den Berufs-Transvestiten und offen lebenden Homosexuellen Albin, der in seinem „Cage aux folles“ als Zaza den Weltschlager „Ich bin, was ich bin“ ins Mikro haucht. Hinreißend mimt er den Lebenspartner von Georges (Bernd Jäger van Boxen). Als beleidigte Leberwurst geriert er sich, weil Georges’ Sohn eine Verlobung vorbereitet. Da der smarte Jean Michel (ein adretter Schuljungentyp aus dem Bilderbuch: Serkan Temel) ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen Vaters liebt, soll Albin die gemeinsame Wohnung, räumen. In Flitter und Glitter lässt Fuschl die Welten aufeinanderprallen - und darin gipfeln, dass sich der eben noch sittenstrenge Papa (urkomisch: Holger Petzold) als verkleidete Carmen-Tunte im Habanera-Rhythmus wiegt... Das ganze Tohuwabohu inszeniert Fuschl mit zunehmendem Tempo. Besonders der zweite Teil bekommt Drive, häufig durch den hoch schrillen Keith Wilson. Vom Premierenpublikum wurde er mit reichlich Jubel gefeiert."
  • Südtyrol Online, Mai 2010:
    "Die komplexe Bühne von Christoph Weyers, die sich in wenigen Handgriffen vom Cabaret, zur Seitenbühne oder zum privaten Appartement verwandeln lässt ist fröhlich dekoriert, kräftig ausgestattet (...) sorgt sie doch für unterhaltsame Abwechslung und viel Atmosphäre."
  • Musicalzentrale, 25.05.2010, zur Premiere im Landestheater Neustrelitz:
    ""Ich bin, was ich bin". Der wohl bekannteste Song aus La Cage aux Folles steht leitmotivisch für den gesamten Abend in Neustrelitz. Hier ist das Musical richtig gut gemachtes Musical. Das Publikum feiert die Premiere zu Recht minutenlang mit stehenden Ovationen"
  • Südtyrol Online, Alpen In Bewegung, Jutta Telser, 15-05-2010:
    "Die Zuschauer bedankten sich mit Standing Ovations beim Ensemble des Musical Ein Käfig voller Narren der Vereinigten Bühnen Bozen und klatschten rhythmisch mit dem von Stephen Lloyd geleiteten Orchester. Die beiden Broadwaykünstler Jerry Herman und Harvey Fierstein haben mit diesem schwungvollen Musical über die schillernde Welt des Cabaret, der Travestie und der glücklichen Liebesbeziehung zwischen Georges, dem Direktor des Cabarets „La Cage aux folles“ und seinem Lebensgefährten und Primadonna der Show Albin/Zaza einen Welterfolg gefeiert."
  • Stendaler Volkstimme 21.12.2009:
    "Der Zauber dieses Stückes liegt vor allem in der perfekten Verbindung der Travestieshow mit einer wahrhaftigen, berührenden und psychologisch genau ausbalancierten Liebesgeschischte" 
  • Kulturfreaks.de:
    "Das (...) Wiesbadener Premierenpublikum zeigte sich an dem Abend äußerst Musicalbegeistert: ständiger Zwischenapplaus zeigten schnell, das Stück kommt bestens an. Langanhaltenden Schlussapplaus gab es dann natürlich auch"  
  • Altmark Zeitung, 21.12.2009:
    "Ein Käfig voller Vergnügen (...) Danke !"  
  • Morgenpost:
    " ... das nicht mehr ganz taufrische schwule Pärchen so komisch wie rührend und in den Songs mit viel stimmlichem Glanz. Schwul ist cool. Das übrige Ensemble hielt das Niveau bis in die kleinste Nebenrolle.“ 
  • Sächsische Zeitung:
    " ... In Dresden lebt es von soliden Gesangseinlagen, lust- und kunstvollen Tänzen in der Choreografie von Angelika Forner und den äußerst fantasievollen Kostümen von Ella Späte. Mit bewunderungswürdiger Körperbeherrschung faszinieren die aufreizenden Cagelles ...“ 
  • Hamburger-Magazin.de:
    "Ein süß-bitterer Abend mit großartigen Diven: die einmalige Diseuse "Zaza" und die gefährlichen "Cagelles" werden Sie mit phantastischen Kostümen, rasanten Liedern, wilden Cancans, frechen Sprüchen und Erotik verzaubern." 
  • Musical World:
    "Genießen Sie einfach auch diesen "Käfig voller Narren"" 
  • BILD, Wolfgang Ranft, 17. Dezember 2007:
    " [...] Das war Begeisterung und das war Dankbarkeit. Endlich hat sich mal jemand ernsthaft um die schwule Tradition am Gärtnerplatz gekümmert. La cage aux folles: 1973 war das eine französische Komödie über ein Transvestiten-Lokal an der Côte d'azur, 1978 war das ein Kinoerfolg, 1983 ein Broadway-Musical und 2007 ist es das schrillste Stück, das der neue Intendant bisher in sein Theater geholt hat. [...]"
  • Opernnetz.de, Frank Herkommer, 17. Dezember 2007:
    "Das Publikum feiert den Mut von Intendant Ulrich Peters und die hohe Qualität sowohl der Inszenierung als auch der Aufführung gute zwanzig Minuten mit stehendem Applaus und Riesenjubel. [...]" 
     
Szenenfotos: 

 

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