Gaudi - Das Musical
Gaudí – das Musical
Musik und Text: Eric Woolfson
Dramaturgische Mitarbeit : John Havu
PERSONEN:
- Don PARKER
- ISABELLA
- MARK WINNER
- GAUDI
- ALBA
- GALIANA
Das Ensemble spielt alle weiteren Rollen, inklusive: Reporter, Fotographen, Strassenkünstler, Bauarbeiter, Touristen, Volk, Andenkenverkäufer, eine Solotänzerin.
Zeit & Ort: Heute in Barcelona
Diese bewegende Story um Liebe und Leidenschaft, Kunst und Kommerz, wurde am 9. Oktober 1993 im traditionsreichen Theater Aachen uraufgeführt. Wegen des großen Erfolges wurde Gaudí anschließend von 1993 bis 1996 en suite in einem Musical-Theater in Alsdorf im Kreis Aachen gespielt; 1996 wurde der Musical-Dome Köln mit dieser Show eröffnet. Eine sehr erfolgreiche Neuaufnahme erlebte das Musical von 2006 bis 2008 im Kölner Palladium.
Eric Woolfson hat 2009 in Zusammenarbeit mit John Havu eine überarbeitete Fassung des Librettos erstellt, dem er auch zwei neue Rollen - die Kellner ALBA and GALIANA - sowie seinen letzten Song Nothing Can Change My Mind hinzugefügt hat.
Das Musical erzählt die Geschichte von Don PARKER, einem introvertierten Erfolgsautor. Sein ganzes Leben kreist um Antonio GAUDI, den genialen katalanischen Baumeister. Dessen Bauwerke unterscheiden sich von (fast) allem, was sonst gebaut wird: Organische Formen und geschwungene Linien, Motive aus Flora und Fauna, unregelmäßige Grundrisse und schräge Pfeiler.
GAUDI arbeitete wie besessen und lebte nur für die Kunst. Seine Ideale beanspruchten seine ganze Kraft. Da blieb nichts übrig für die Liebe; der Preis war hoch: Einsamkeit.
Gaudís bedeutendste Schöpfung, die Kirche Sagrada Família in Barcelona, ist längst zum weltberühmten Wahrzeichen der Stadt geworden, obwohl sie bis auf den heutigen Tag noch nicht vollendet ist. Don Parker, der Held der Geschichte, eifert Gaudís Idealen nach, wie Gaudi strebt Pasrker nach kompromissloser Kreativität. Wie er verzichtet er auf alle Freuden, die nichts mit Kunst zu tun haben. Auch er muss den Preis dafür entrichten: Alleinsein wo nur die Arbeit zählt.
Der Konflikt des Musicals: ISABELLA, eine attraktive Frau, die kürzlich nach einer langjährigen Beziehung mit dem bekannten Hollywood-Produzenten Mark WINNER nach Barcelona zurückgekehrt ist, trifft Don Parker in einem Café. Sie hat sein umfangreiches Buch über Antonio Gaudi gelesen und ist begeistert, den Autor in ihrer Heimatstadt zu treffen. Mark ist Isabella heimlich nach Barcelona gefolgt. Als die Paparazzi sich auf Don stürzen sieht er seine Chance, von dessen Erfolg zu partizipieren. Isabella soll Don dazu bringen, sein Gaudi-Buch – „Der Drachen im Park“ - zur (auch für ihn lukrativen) Verfilmung freizugeben.
Mark steckt in beruflichen Schwierigkeiten und braucht diesen Vertrag dringend, um wieder erfolgreich zu sein. Er nutzt seine frühere Beziehung zu Isabella aus und sie verspricht, ihm ein letztes Mal zu helfen. Doch der Plan scheitert, Don ist einverstanden, dass Isabella einen Vertrag mit Winner abschließt unter der Bedingung, dass sie ihm erlaubt, ihr die Arbeiten und die Welt von Gaudi zu zeigen, die ihn so sehr inspiriert haben. Isabella verliebt sich in Don und dieser gerät in den nächsten Widerstreit: Nicht nur der Kommerz, auch die Liebe fordert Kompromisse. Ist er dazu bereit oder bleibt er, wie sein Vorbild Gaudi, versteckt in seiner Arbeit?
Dann die nächste dramatische Wendung: Don vermutet, dass Isabella mit falschen Karten spielt / gespielt hat. Das bricht ihm das Herz; er verliert den Glauben an die Liebe. In einem letzten Abschiedstreffen warden Isabellas Handlungen und Gefühle offenbar und Don und Isabella finden die Liebe und Ausgeglichenheit im Leben, wonach sie immer gesucht haben.
Im Lauf der Geschichte begegnet Don in seiner Phantasie immer wieder seinem Vorbild Antonio Gaudi, doch er hat keine Idee, wie die Widersprüche zu vereinen sind. Die beiden neuen Rollen der Kellner Alba und Galiana, langjährige Freunde von Isabella, haben ebenfalls Probleme in Bezug auf Ihre Betrachtungsweise der Kunst und ihrer Beziehung, die geklärt werden sollten.
Wem muss man noch sagen, dass Eric Woolfson als Musiker ebenso schöpferisch wie Gaudí als Baumeister war? Seine Songs wurden von mehr als hundert Künstlern und Stars gecovert. Er konzipierte, textete und komponierte zehn Alben für The Alan Parsons Project – darunter Tales of Mystery and Imagination und Eye in the Sky, die alle zahlreiche Grammy-Nominierungen und weitere Auszeichnungen erhielten und sich unglaublich gut verkauften.
1990 verlegte sich Woolfson auf ein neues Genre: das Musical. Diese Karriere startete er mit Freudiana in Wien. Gaudí – das Musical war sein zweites Werk. Damit erfüllte er sich einen Traum, der in den achtziger Jahren in Barcelona begann. Die Bauwerke von Antoni Gaudí fesselten ihn genauso wie das kompromisslose Leben ihres Erbauers. In gewisser Weise porträtierte er mit der Hauptfigur Don Parker sich selbst. Auf Gaudí – das Musical folgten weitere Highlights wie Gambler und Edgar Allan Poe.
- Aachener Nachrichten:
"Komponist Eric Woolfson erlebte furiose Neuauflage." - Blickpunkt Musical:
"Der Besucher dieses neuen Gaudís kommt in den Genuss einer modernen Produktion mit vielen, tollen bühnenwirksamen Songs..." - TOP Magazin:
"... stellt alles in den Schatten, was bislang mit Gaudí gezeigt worden war." - Westdeutsche Allgemeine Zeitung:
"Disco, spanisches Kolorit, Tango – Woolfson schöpft aus dem Vollen ..." - Grenz-Echo:
"Gaudí glänzt und vibriert vor Lebensfreude ... atemberaubend fetzige Tanzszenen und Woolfsons Musik mit der satten Bass-Stütze, dem wild-hämmernden Rhythmus mit streckenweise symphonischen Überbau und melodiösen Zwischenpassagen trägt ..." - TOP Magazin zur Wiederaufnahme:
"Gaudí lebt, ist lebendiger denn je – ein Musical, das mit der Zeit gegangen ist" - Aachener Zeitung:
"Die triumphale Rückkehr von Gaudí." - ZDF Theaterkanal:
"Gaudí wurde komplett neu inszeniert und modernisiert. 5 Projektionswände mit Videotechnik und livecam sorgen für mehr als 100 Szenenwechsel, modernste Licht und Soundtechnik und ein erstklassiges Ensemble sorgen für ein ganz besonderes Musicalerlebnis ... Ein sehens- und hörenswertes Musical, das sich vom üblichen Musicalgenre wesentlich abhebt." - Eric Woolfson über die Neufassung des Erfolgsmusicals:
"Die beste Inszenierung, die es je gab ..." - Aachener Volkszeitung:
"Packend, mitreißend, begeisternd, dabei alles andere als nur reiner Augen-und-Ohrenschmaus – Gaudi setzt neue Maßstäbe."
- Musicalzentrale:
"Eric Woolfsons "Gaudí" feierte 1993 als Stadttheater-Produktion in Aachen große Erfolge, konnte sich jedoch zwei Jahre später als Ensuite-Großproduktion in Alsdorf ebensowenig halten wie nach einem Standortwechsel in den Kölner Musical Dome"
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