Frankl, Claus J.

Autor

Claus J. Frankl, geboren und aufgewachsen in der Festspielstadt Bayreuth, kam früh durch seine Mitwirkung in der Statisterie der Wagner-Festspiele mit dem Musiktheater in Kontakt. Er studierte an der Folkwang-Hochschule für Musik, Tanz und Theater in Essen das Hauptfach Musiktheater/Opern- regie und besuchte später am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg die Klasse der Opernschule.

Seit nunmehr 35 Jahren arbeitet er vielseitige Künstler an Theatern im In- und Ausland, wobei er als Regisseur/ Dramaturg/Bearbeiter und als Sänger/Darsteller/Moderator tätig ist. 1986 folgte sein Regie-Debüt mit Händels Oper „Acis und Galatea“, er inszenierte Werke wie „Wiener Blut“, „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“, „Fidelio“ und „Iphigenie auf Tauris“, Musicals wie „Me and My Girl“ oder „Guys and Dolls“, Revuen und musikalische Komödien – Festengagements führten ihn ans Landestheater Coburg, Metropol-Theater Berlin, Oper Halle, Gastspiele u.a. ans Hamburger Operettenhaus (wo er neben Freddy Quinn spielte), Oper Nizza, Theater Regensburg, Badisches Staatstheater Karlsruhe.

Auch bei Festspielen ist er vertreten: Bad Hersfelder Festspiele 1984 – 1989, Luisenburg-Festspiele Wunsiedel 2000/2001, Burgfestspiele Mayen, Bayreuther Festspiele (als Spielleiter für „Tristan“), Bruckner-Fest in Linz. Seine Bühnenfassung von Eco’s „Der Name der Rose“ ist ein internationaler Erfolg (seit 2000). Mit Heinz-Erhardt-Programmen ist er bundesweit unterwegs, gleichwohl hält er auch Vorträge über das Wagner’sche Werk, Richard Strauss, Jean Paul, Brecht/Hanns Eisler. Im Sommer 2016 sah man ihn sowohl bei der Pramtaler Sommeroperette als auch bei der Coburger Sommeroperette in Leo Falls „Der fidele Bauer“. Sein Rollenfach ist der Komiker, er spielt u.a. den „Giesecke“ in „Im weißen Rössl“ oder den „Theophil“ in „Frau Luna“ (wieder Juni 2017).

Wiederaufnahme der Inszenierung „Im weißen Rössl“ durch die Konzertdirektion Landgraf im April/Mai 2018

Robert Stolz – Galas ab Mitte Mai 2018

Uraufführung Herbst 2018: „Stille Nacht!“ – Ein Musical zum 200. Geburtstag des Weihnachtsliedes

Juni 2019: Siegfried Wagner zum 150. Geburtstag

Johann-Strauss-Tage Bad Reichenhall September 2019

Stücke: 

„Wer ermordet Sherlock Holmes“ ist nicht bloß wieder noch ein Stück über Holmes. Es ist eine Reise in das Gehirn des Autors Arthur Conan Doyle, auf der Suche nach dem Grund, warum er sich 1893 entschied, das Leben von Sherlock Holmes zu beenden - Der Musical-Hit aus Spanien liegt jetzt in Deutscher Übersetzung vor  +++