Königin der Nacht

Königin der Nacht

Informationen: 

Buch und Liedtexte von Daniel Call 
Unter Verwendung von Texten und Motiven aus Die Zauberflöte

Von Wolfgang A. Mozart und Emanuel Schikaneder
Musikalische Arrangements von Heiner Kondschak

Zum Stück:
Daniel Calls Königin der Nacht spielt lustvoll mit den Klischees von Männern und Frauen und dem Kollidieren ihrer eigentlich unvereinbaren Welten. Dabei verwendet er die Geschichte und die schönsten Melodien von Mozarts Zauberflöte, die für ein Orchester von mindestens 4 Musikern arrangiert und für 6 Schauspielerstimmen transponiert wurden. Nur die Königin selbst ist klassischer Sopran. Königin der Nacht ist ein enorm witziges Musical, sehr frech, sehr pointiert und reich gefüllt mit echten Gassenhauern. Für jeden Liebhaber des Genres ein absolutes Muss und der definitive Nachweis, dass es sich bei Mozart um den ersten Musicalkönig handelte.

 

Orchesterbesetzung:
Flöte, Gitarre, Klavier, Mundharmonika, Klarinette, Saxophon, Geige, Bass, Cajon, Cello, Posaune
Casting Informationen: 
  • KÖNIGIN DER NACHT - auch Trauernde 1/erste Dame/Sklave 1
  • PAPAGENA - auch Trauernde 2/zweite Dame/Sklave 2
  • PAMINA - auch Trauernde 3/dritte Dame
  • SARASTRO - auch Trauernder 1
  • PAPAGENO - auch Trauernder 2
  • MONOSTATOS - auch Trauernder 3
  • TAMINO - auch Mozart
Synopsis:

Auf der Beerdigung vom früh verschiedenen Musikergenie Mozart beschließen Gott und Teufelin eine Wette: Die Welt der Männer spielt gegen die Welt der Frauen um die Seele des Verstorbenen. Der Tote wird wieder zum Leben erweckt, der Sarg springt auf und wir befinden uns mitten in einem Zauberwald, wo Mozart, in die Rolle des Tamino geworfen, vor einer Schlange flieht. Von nun an spielt sich vor uns vereinfacht die Geschichte der Zauberflöte ab – die der Königin der Nacht, die den jungen Tamino und den Vogelfänger Papageno in den Sonnentempel Sarastros schickt, wo der Hohepriester einer geheimen Bruderschaft ihre liebliche Tochter Pamina gefangen hält. Pamina allerdings ist ein ziemlicher Rotzlöffel, Tamino ein eher schlichtes Gemüt. Auch Sympathieträger Papageno kann man, wie der gesamten holden Männlichkeit, nicht nachsagen, er sei bei der Verteilung der Intelligenz mit der Schöpfkelle bedacht worden. Ebenso wenig wie seine auftauchende Papagena dem ersehnten Klischee des ergebenen Weibchens entspricht. Und so steuert das sich immer schneller drehende Personenkarussell auf ein verrücktes Finale hin, in dessen Auflösung sich dann wirklich jeder fragt, wer denn nun die göttlich-teuflische Wette gewonnen hat?

 

Presse: 

Theater die Tonne, Reutlingen - Schwäbisches Tagblatt, 31.10.2009
"Die Premiere am Donnerstag in der Planie war ein umjubelter Erfolg. Musikalisch wie schauspielerisch rundum geglückt. Mozart und Schikaneder hätten ihre Freude daran.“ 

Theater die Tonne, Reutlingen - Reutlinger Nachrichten, 31.10.2009 
"Die aus der Gesangs-, Ton- und Schauspielbranche zusammengewürfelte Truppe könnte man sich genauso gut in Shakespeares Sommernachtstraum vorstellen, wie sie große Kunst, Parodie und ungezähmten Premium-Dilettantismus in einer Eins-a-Performance miteinander vereint.“

Theater die Tonne, Reutlingen - Reutlinger General Anzeiger
"Einfach brillant!"  

 

Produktionen: 
  • UA: 29.10.2009, Theater die Tonne, Reutlingen
Autor(en): 
Besetzung:
3 Damen, 4 Herren
Komödie
Musiktheater