Müllers Büro

Müllers Büro

Informationen: 

Ein Musical von Niki List 
Musik von Freddy Gigele, Peter Janda, Lothar Scherpe 

Nach der österreichischen Filmkomödie aus dem Jahr 1986

 

Wiener Unterwelt, Ganoven und Detektive: ein Ambiente wie gemacht für ein durch schwarzen Humor bestechendes Musical, das die würdige Nachfolge des Kultfilms aus den 80ern antritt. Davon zeugen auch Songs wie "Männer sind aus Marzipan", "Weil ich so sexy bin" und natürlich der Titelsong "Müllers Büro". 

 

 

Orchesterbesetzung:
S Sax, A Sax I, A Sax II, T Sax I, T Sax II, Horn I, Horn II, Trmp I, Trmp II, Trmp III, Trmp IV, Pos I, Pos II, Pos III, Tuba, E-Git, E-Bass, Schlagzeug, Vl I, Vl II, Va, Vc, Kbass, Key I, Key II
Casting Informationen: 
  • MAX MÜLLER
  • LARRY KANT
  • FRL. SCHICK
  • FRAU COPAIN
  • BETTINA KANT
  • ERSTE NUTTE - tanzt auch den Blue-Box-Swing
  • ZWEITE NUTTE MARLENE
  • NUTTE MARIA
  • ROTHAARIGE NUTTE - sehr jung
  • MEIER - ein Gangster
  • DELGADO - ein Gangster
  • HENRY - ein Gangster
  • JEFF - Besitzer des Lokals "Blue-Box"
  • NOVOTNY - ein Sandler/Strotter
  • MIKE
  • außerdem: Gäste in der Blue-Box, Freier im Bordell, Gangster, Polizisten, Polizist Ernie, Tänzer, Nachbar
Synopsis:

Der Detektiv Max Müller bekommt von Bettina Kant den Auftrag, ihren Freund Mike zu suchen. Müller macht sich gemeinsam mit seinem Freund Larry an die Arbeit. Kurz darauf stellt sich heraus, dass sich Bettina vor jemandem versteckt hält. In der Zeitung wird gemeldet, dass sie die Tochter des Großindustriellen Kant ist und angeblich ermordet wurde. Kant beauftragt Müller mit der Suche nach dem Mörder seiner Tochter. Zur selben Zeit beauftragt auch Montana, die Anführerin einer Gangsterbande, Müller mit der Suche nach Mike. Tatsächlich gelingt es Max Müller, Mike zu finden, zuvor hatte sich die Fährte aber verzweigt und auf geheimnisvolle Weise auch zu den drei größten Gangsterbossen der Stadt (Meier, Montana und Delgado) geführt. Mike weigert sich, mit Müller mitzukommen, da er ihn für einen von Meiers Killern hält. Als Müller ihn am nächsten Tag in seinem Hotel aufsucht, findet er ihn tot. Er findet Fotos bei ihm, die die Beteiligung des Industriellen Kant an einem Mord beweisen.

Es beginnt nun eine Serie von Mordanschlägen auf Max Müller und alle, die auf seiner Seite stehen. Urheber dieser Anschläge sind Montana und Delgado. Müller und Larry glauben, zwischen die Fronten eines Bandenkrieges geraten zu sein. Als Müller Bettina Kant zur Rede stellt, da er glaubt, dass auch sie an den Mordanschlägen an ihm beteiligt ist, wird sie von einem der Männer von Delgado (sie hat mit ihm zusammengearbeitet) erschossen. Auch die Prostituierte Maria ereilt das gleiche Schicksal. Im Sterben kann sie Müller noch einen Hinweis geben, Rosebud, ein Verweis auf "Citizen Kane", der Müller aber unverständlich bleibt, während Larry glaubt, es handle sich um eine Anspielung auf "M – Eine Stadt sucht einen Mörder". Als Müller und Larry einen Gangster verfolgen, führt dieser sie zu einem Fabrikgelände, wo sich soeben alle drei Banden treffen und unter der Leitung des Industriellen Kant die Aufteilung der Stadt vorbereiten. Müller wird entdeckt und erschossen, tötet aber im Kampf noch Montana und Delgado. Auch Larry, dem es vorerst gelungen war zu fliehen, wird schließlich getötet, dabei sterben aber auch Meier und Kant.

 

Presse: 

Salzburger Landestheater - Dorfzeitung, Elisabeth Pichler, 16.03.2010
"Ein wunderbar lockerer Spaß für Freunde des schwarzen Humors, ein irrer, unbekümmerter Mix aus Trash und Kunst. So kann auch junges Publikum gewonnen werden. Vergnügen pur!“
 

Salzburger Landestheater - Nachtkritik, Heidemarie Klabacher,15.03.2010
"Ein gelungener Klamauk, nicht unwürdig der legendären Vorlage."
 

Salzburger Landestheater - Kronenzeitung
"Max Müller – herrlich zwischen Schmiere, Schnulze und schmacht changierend angelegt von Sascha Oskar Weis – rauscht sehenden Auges mit seinem Kumpel Larry zwischen die Fronten eines Wiener Unterweltkrieges. Zwei Stunden Song-seliges Vergnügen"
 

Kronenzeitung:
"Immerhin: Man genießt [...] köstliche Einfälle, rasantes Spiel und einen zwerchfellreizenden Musicalabend. Ein Erfolg!"
 

Kärtner Tageszeitung
"Aus der rabenschwarzen Krimi-Operette wurde ein ebenso schwarzes, spritziges Musical, das nicht in einer Hochglanzverpackung daherkommt, sondern als köstlich derber Schabernack mit Ecken und Kanten."
 

Kleine Zeitung
"Müllers Büro - Das Musical – wie geschaffen für die unterhaltungswütigste Zeit des Jahres: ein Musical in 'Club-Größe'"
 

Die Presse.com
"2007 feierte im Wiener Metropol die Theaterversion des Film-Musicals Müllers Büro Premiere. Lieder wie "Weil ich so sexy bin", "Männer sind wie Marzipan", vor allem aber der Titelsong zu Müllers Büro rissen das Publikum auch mehr als 20 Jahre nach der Uraufführung des Films noch mit."
 

Culturall.info:
"[...] erklingen Lieder wie 'Männer sind wie Marzipan', 'Männerfreundschaft' oder 'Ich will mehr'. Sie wurden zu Evergreens, die daran erinnern, dass man nie weiß, wer zuletzt lacht, und mit schwarzem Humor die Tür zum Leben immer wieder offen halten."

 

Produktionen: 
  • 2007, Wiener Metropol
  • 15.03.2010, Salzburger Landestheater
Komödie
Musiktheater