No Way To Treat A Lady

No Way To Treat A Lady

Informationen: 

Buch, Gesangstexte und Musik von Douglas J. Cohen
Nach der Erzählung von William Goldman

Deutsch von Holger Hauer (Buch) und Frank Felicetti (Gesangstexte)

Zum Stück:
Douglas J. Cohens Adaption der auch schon verfilmten Story vereinigt eine schräge Komödie, einen Thriller und eine Lovestory, gewürzt mit etwas Psychoanalyse im Stil Woody Allens. Die Gesangstexte sind clever und voller Witz, die äußerst agile Musik ist geprägt von modernem Pop- und Funk-Jazz und von parodistischen Elementen. Sie trifft den richtigen Ton für die grotesken, rabenschwarzen Szenen ebenso wie für die berührenden Momente des Librettos.

 

Orchesterbesetzung:
Reed I (Fl, Klar, A.Sax), Reed II (Fl, Ob, Klar, B.Klar, T.Sax), Schl, Key, Bass
Casting Informationen: 
  • MORRIS BRUMMELL - 35-45, Detective, physisch starker Mann, angenehmes Äußeres, aber keine klassische Schönheit
  • SARAH - 30-40, Galeristin, attraktiv, witzig, kultiviert
  • KIT GILL - 35-45, Serienmörder, sein engelhaftes Äußeres verbirgt seine dämonischen Neigungen
  • FLORA/MRS. SULLIVAN/CARMELLA/ALEXANDRA - Mehrfachrolle, reife Frau, Mutter von Kit und Morris, diverse Mordopfer
Synopsis:

Eine Kriminalkomödie der besonderen Art: Detective Morris Brummell und der Serienmörder Kit Gill haben viel gemeinsam: Die beiden New Yorker Stadtneurotiker träumen davon, einmal auf Seite 1 der New York Times zu kommen, um sich so endlich vor ihren übermächtigen Müttern zu behaupten.

Morris wohnt mit Anfang 30 noch immer bei seiner Mama Flora und Kit wird als arbeitsloser Schauspieler noch aus dem Jenseits von seiner verstorbenen Mutter, einer berühmten Broadway-Diva, gedemütigt. Sein mäßiges Schauspielertalent setzt er dazu ein, in wechselnden Rollen und Verkleidungen alleinstehende ältere Damen ins Jenseits zu befördern. Morris nimmt die Ermittlungen auf, kommt Kit schnell auf die Spur und es entwickelt sich eine seltsame Symbiose zwischen Cop und Killer, die in Simultanszenen effektvoll zum Ausdruck kommt. Bei seinen Ermittlungen lernt Morris die attraktive Galeristin Sarah kennen. Sie findet Gefallen an dem bärbeißigen Bullen, denn er ähnelt so gar nicht ihren sonstigen Bekanntschaften aus der Schickeria und telefoniert außerdem dauernd mit einem Serienmörder! Da Morris nun mehr an Sarah als an dem Fall interessiert ist, wird Kit eifersüchtig. Er lockt Sarah in sein Appartment und Morris muss die Geliebte in einem gekonnten Showdown retten: für eine gemeinsame Zukunft - ohne Mama.

Presse: 

Kulturszene Kottingbrunn - Badener Zeitung, 08.02.2015
"Ein Musical, bei dem es nicht vordergründig um die Liebe zwischen Mann und Frau geht, sondern um die vielen Facetten, die das 'Einen-Anderen-Brauchen' beängstigenderweise hervorbringen kann."
 

Kulturszene Kottingbrunn - meinbezirk.at, 03.02.2015
"So viel Lachen ist fast schon kriminell [...] Wie amüsant ein Musical voller Mordslust sein kann, beweist die Kulturszene Kottingbrunn mit No way to treat a lady. Ende Jänner feierte die Krimikomödie mit Tini Kainrath, Nicole Rest-Lankmayer, Christian Graf und Bernhard Viktorin mit großem Applaus Österreich-Premiere."
 

Musical Theatre Revue, Jerey Chapman, 25.01.2014:
"Es macht Spaß von Anfang bis Ende und das offensichtliche Vergnügen des vierköpfigen Casts an der Darstellung dieser unverfroren egoistischen Tollerei - zwei von ihnen spielen so viele Rollen, das man mit dem zählen kaum nachkommt - überträgt sich schnell auf das Publikum, das in diesem kleinen Theater nur wenige Meter weit weg sitzt und zwei Stunden ausharrt, die in null Komma nichts vergehen."
 

Colony Theatre, Los Angeles - L.A. Times, F. Kathleen Foley, 23.04.2009
"Cohens Musical No Way To Treat a Lady aus dem Jahr 1987 ist ein unverfroren egoistische Tollerei mit vielen Lachern, einem ausreichenden Anteil Romantik und einer willkommenen Fülle an Lustigkeit."
 

Colony Theatre, Los Angeles - Backstage, Les Spindle, 22.04.2009
"Cohens entzückende Lieder (Liebesballaden, Soft-Shoe-Liedchen, Jazz und mehr),  unglaublich kluge Liedtexte und trällernde Melodien enthüllen geschickte Nuancen der Charaktere und bringen die Geschichte voran. Vier Allround-Darsteller maximieren den Genuss [...] frische und lebhafte Darbietung ist 'a splendid way to treat an audience'."
 

Colony Theatre, Los Angeles - Variety, Terry Morgan, 20.04.2009
"[...] amüsant [...] durchgehend geistreiche Liedtexte."
 

Consolati Performing Arts Center, Sheffield - CurtainUp, Elyse Sommer (2000)
"Das Beste und Eindrucksvollste ist, dass die albern-witzige Doppelhandlung und die Musik sehr gut zusammenarbeiten."
 

The York Theatre Company, New York - The New York Times, Peter Marks, 23.12.1996
"Herr Cohen [...] ist definitiv ein Songwriter, den man im Auge behalten sollte. Er hat mehrere eingängige Melodien geschrieben und die Art von schmissigen Liedtexten, die an Broadway-Profis wie Comden und Green erinnern."
 

StageHappenings.com:
"5 von 5 Sternen! Ein traumhaft frisches Entertainment!" 
 

The New York Post:
"A fine way to treat a musical! Ein wirklicher Gewinn." 

 

Produktionen: 
  • 12.06.1987, Hudson Guild Theatre, New York
  • 21.12.1996, The York Theatre Company, New York (Neufassung)
  • 1998, Arts Theatre, West End, London
  • 25.02.2000, Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken
  • 08.12.2000, Consolati Performing Arts Center, Sheffield, USA
  • 22.04.2009, Colony Theatre, Los Angeles, USA
  • 12.01.2011, Phoenix Theater, USA
  • 25.01.2014, Landor Theatre, London
  • 30.01.2015, Kottingbrunn, Österreich
Komödie
Musiktheater