Riders on the Storm

Riders on the Storm

Informationen: 

Jim Morrison und The Doors
Von Pit Holzwarth 

Ganz in der Tradition von Rio Reiser, Edith Piaf oder Johnny Cash lässt Pit Holzwarth mit Jim Morrison eine weitere moderne Heldenfigur – mit Songs und Live-Musik – auf den Brettern des Theaters wiederauferstehen. Eine Hommage an einen früh verglühten Stern am Rock- Himmel der 60-er Jahre. 

 

Synopsis:

Jim Morrison – Rock-Legende, Dichter der Nacht, Superstar und Seiltänzer über dem Abgrund: Sein Leben liest sich wie ein Roman. In RIDERS ON THE STORM macht sich das Team um Schauspieldirektor Pit Holzwarth auf die Reise in die Welt des sagenumwobenen Frontmanns der "Doors": Von der Entdeckung des Sängers und Poeten über seine Beeinflussung durch Schriftsteller wie Nietzsche, Rimbaud, Baudelaire und Artaud, seinem Ausbruch aus der bürgerlichen Gesellschaft, seinen selbstzerstörerischen Seiten, dem exzessiven Drogenkonsum und seiner ungezügelten Kraft, die ihn wie durch ein inneres Feuer verbrannte, bis hin zu seinem frühen rätselhaften Tod. Morrison, für den es nur ein "Alles oder Nichts" gab, stürzte sich ungebremst und mit voller Energie in seine Musik. Ohne Netz und doppelten Boden überließ er sich der nackten, gefährlichen Realität. Er tat nicht so, als ob – er sang, schrie, tanzte wie ein Derwisch und entflammte die Nacht. In seinen genialen Kompositionen vereinigte er Poesie, Blues und Drama zu einem drängenden, unwiderstehlich ekstatischen Klang. Die kongeniale Zusammenarbeit mit seiner Band, die für Morrisons Inspiration genauso wichtig war wie umgekehrt, schuf den unverwechselbaren "Doors"-Sound – rauh, dunkel, kraftvoll, ja geradezu dionysisch. 

Presse: 

Schleswig-Holstein am Sonntag: 
"Die Uraufführung geriet zum Triumph."

Stormaner Tageblatt: 
"Das Publikum der Uraufführung jedenfalls ließ daran keinen Zweifel aufkommen und spendete Standing Ovations."

Lübecker Nachrichten: 
"Ein großer Erfolg für das Theater Lübeck [...], Andreas Hutzels Leistung macht diesen Theaterabend zum außergewöhnlichen Erlebnis. [...] ein großes Solo [...] packend in seiner Unheimlichkeit. [...] Ganz stark werden Stück und Inszenierung, wenn sie sich auf die Person und die Musik reduzieren. [...]. Andreas Hutzel aber erdet diese Gestalt, er macht deutlich, wo der Mensch Morrison an die Kunstfigur grenzte, wo die Show die künstlerische Aufrichtigkeit beiseite drängte. Das ist eine der größten Leistungen dieses Ausnahme-Schauspielers, [...]. Andreas Hutzel [...] spielt einen gebrochenen Helden nicht nur, er verkörpert ihn, manchmal glaubt man sogar, Jim Morrison sei wirklich aus dem Jenseits zurückgekehrt um in der Beckergrube seine Auferstehung zu feiern. [...] ein musikalisches Gesamtkunstwerk, das allein den Besuch lohnt. Das Publikum war begeistert, es gab minutenlange Ovationen im Stehen."

Schleswig-Holstein am Sonntag: 
"Am Lübecker Theater gelten Schauspielchef Pit Holzwarth, Bühnenbildner Werner Brenner und Musik-Arrangeur Willy Daum als Garanten für den Erfolg. Jetzt hat sich das Dream-Team nach ›Edith Piaf‹ und ›Rio Reiser‹ an die nächste Musik-Legende gewagt. In ›Riders on the storm‹ bringen sie das Leben des Frontmanns der US-amerikanischen Band ›The Doors‹ auf die Bühne - ein gewagtes, aber geglücktes Experiment. [...]. Wie im Piaf- und Reiser-Stück sind Daum kraftvolle Arrangements gelungen. Er scheint ganz nah an den ›Doors‹ zu bleiben; aber genau das ist die Kunst Daums: Was in den 1960er, 1970er Jahren so irritierend und nie dagewesen geklungen hat, übersetzt er ins 21. Jahrhundert, macht Tempo, raut hier noch mehr auf, glättet dort. ›Light my Fire‹, ›Break on Through‹, ›Alabama Song‹, ›Riders on the storm‹ - die Titel prasseln ins Publikum, dazwischen zelebriert Hutzel-Morrison die Kunst des Selbstinterviews. [...]. Hutzels Spiel ist wie meistens: brillant. Mehr als drei Stunden (eine Pause) blättert er in der Kunst und am Innenleben des Jim Morrison, er interpretiert die Songs und Lyrics, [...]."
 
shz:
"
Das Team hat sich längst bewährt. Wie das Reiser- und das Piaf-Stück stammt ›Riders on the storm‹ von Schauspielchef Pit Holzwarth, der es auch inszeniert und sich wie gehabt Werner Brenner (Bühne) und Willy Daum (Musikalische Leitung) an die Seite geholt hat. Perfekt wird dieses neue Lübecker Paket mit Andreas Hutzel, dem Mann für alle Fälle und Legenden, als Jim Morrison. Es ist ein im wahrsten Wortsinn schweißtreibender Job, den Hutzel [...] bewältigt. [...]. Zur Seite steht ihm allerdings mit Willy Daum (Orgel, Piano-Bass) im Part des Ray Manzarek, Urs Benterbusch (Gitarre) als Robby Krieger und Jonathan Göring (Schlagzeug) als John Densmore hervorragendes Personal. [...]. Daum sind ausdruckstarke Arrangements gelungen. [...]"
 
HL-live: 
"Schier unglaublich: In Holzwarths Ein-Personen-Stück mit dem Titel ›Riders on the storm‹ steht Sängerdarsteller Andreas Hutzel drei Stunden lang allein auf der Bühne, nur von der Band begleitet. Er erhielt nach vielen Songs begeisterten Szenenapplaus, wurde am Schluss mit den Musikern und dem Team um Autor und Regisseur Holzwarth mit ›standing ovations‹ gefeiert. [...] Getragen wird der Abend von vier Dingen: von Andreas Hutzels hingebungsvoller Darstellung, von seinem raukehligen Gesang, von den noch immer mitreißenden Songs sowie einer ausgezeichneten Band. Sie besteht aus dem musikalischen Leiter Willy Daum (Keyboards), Urs Benterbusch (Gitarren), Jonathan Göring (Schlagzeug). Wie Andreas Hutzel das durchhält, gesanglich und darstellerisch, ist allemal sehens- und hörenswert."

Kieler Nachrichten: 
"Als Jim Morrison ist Andreas Hutzel einmal mehr das Ereignis des Abends. Perfekt bringt er stimmlich wie darstellerisch die Imitation des Originals in Einklang mit der eigenen Interpretation; vom Premierenpublikum wurde er für seine überwältigende Ein-Mann-Performance begeistert gefeiert. Als Doors-Revival-Band konnten Willy Daum (musikalische Leitung, Orgel und Piano-Bass), Urs Benterbusch (Gitarre) und Jonathan Göring (Schlagzeug) nicht nur äußerlich überzeugen, sie brachten vor allem den unverkennbaren Doors-Sound tadellos rüber."
 
Lübecker Stadtzeitung: 
"
[...] das Konditionswunder Andreas Hutzel sprengt als alleiniger Akteur und Sänger [...] alle Grenzen des eigenen Holzwarth-Genres. Allein der ingeniöse Arrangeur Willy Daum und sein Trio als die Morrison-Gruppe ›The Doors‹ sind leibhaftig dabei [...]. Während über ihnen Morrison-Stationen, -Visionen und -Panik videosiert (Katharina Spuida-Jabbuti) werden, zieht Hutzels Präsenz alle Aufmerksamkeit auf sich. [...] im Zentrum [...] steht die Stilisierung einer Rock-Legende zur Ikone. Und die findet in Andreas Hutzel erneut den physischen wie vokalen bewundernswerten Superinterpreten."

Lübeckische Blätter: 
"Pit Holzwarth, Werner Brenner (Bühne), Willy Daum (Musikalische Leitung) ist ein bewährtes Team, das sich am Theater Lübeck an den Mythos Morrison gemacht hat. [...]. In Lübeck leiht ihm Andreas Hutzel, der Mann für Musik-Legenden, Körper und Stimme, und er tut dies brillant. Mehr als drei Stunden (eine Pause) spielt, singt schreit er die Morrison-Seele an die Rampe - ein gewaltiges Pensum, [...]. Ihm zur Seite stehen neben technischem Gerät wie Video und Mikrophon allerdings Willy Daum (Orgel, Piano-Bass) als Ray Manzarek, Urs Benterbusch (Gitarre) als Robby Krieger und Jonathan Göring (Schlagzeug) als John Densmore - ein musikalisches Aufgebot wie im wahren ›Doors‹ -Leben. [...]. Daum sind ausdrucksstarke Arrangements gelungen. Die Musik der ›Doors‹ kriecht den Zuschauern förmlich unter die Haut, weil sie nicht einfach nachgespielt, sondern ins 21. Jahrhundert übersetzt ist. [...]. Alle anderen feierten nach dem letzten Ton - ›The End‹, was sonst? - Darsteller, Musiker und Regie-Team mit Standing Ovations."

Produktionen: 
  • UA: Juni 2014, Theater Lübeck
Autor(en): 
Besetzung:
3 Herren
Komödie
Schauspiel