Z – The Musical of Zorro

Z – The Musical of Zorro

Informationen: 

Von Robert W. Cabell
Musikalische Bearbeitung und Arrangements von Volker M. Plangg 

Deutsch von Marcel Krohn

Mit Zorro ist Robert W. Cabell ein klassisches Musical voller bestechend schöner, eingängiger Melodien gelungen, das neben Mantel- und Degenromantik auch durch die vielen mexikanisch-folkloristischen Einflüsse in seinen Liedern beeindruckt.

Ein romantisches, im besten Sinne altmodisches Werk von hohem Unterhaltungswert, welches tempo- und actionreich die großen alten Zeiten des Hollywoodkinos magisch heraufbeschwört – war es doch Kinolegende Douglas Fairbanks Jr., der Don Diego Vega 1920 erstmals verkörperte. Jener Tradition der großen Heldengeschichten schließt sich Cabells Werk ohne Scheu vor echten Gefühlen und schönem Kitsch nahtlos an.

 

Orchesterbesetzung:
Flöte
Oboe/English Horn
Klarinette/Bass-Klarinette
Horn
Trompete I
Trompete II
Gitarre I (A & E)
Gitarre II (A & E)
Bassgitarre (E)
Keyboard I
Keyboard II
Percussion I
Percussion II
Cello
Casting Informationen: 
  • Diego Vega (Zorro)
  • Diego (jung)
  • Carlotta Mendez
  • Der Gouverneur & Miguel (Bandolero)
  • Der Capitan & Pepe (Bandolero)
  • Der Sergeant & Jorge (Bandolero)
  • Maria (Wirtin)
  • Sonya (Diegos Mutter)
  • Don Alfredo (Diegos Vater)
  • Hermina (Carlottas Mutter)
  • Don Fernando (Carlottas Vater)
  • Graf Montero (Diegos Großvater)
  • Vater Dominic (ein Pater)
  • Paulo (Diegos Bursche)
  • Anita (Carlottas Aufwärterin)
  • Dorfbewohner und Soldaten

 

Doppelbesetzungen sind möglich

Synopsis:

Dies ist die Geschichte des Don DIEGO VEGA.

Nach seinem Studium in Madrid kehrt der stattliche junge Caballero ins unter spanischem Protektorat stehende Kalifornien zurück und muss erkennen, dass das einst blühende Land indes unter der Tyrannei des Gouverneurs JUAN CARLOS und dessen kaltherzigen Sohns, des Capitans RAFFAEL, blutet und stöhnt.

Don Diego entwickelt sich zum Rächer der Armen und Schwachen – tagsüber mimt er den Müßiggänger und Snob, nachts jedoch legt er die schwarze Maske des Zorro an und lässt die Ausbeuter bluten, die er mit seiner Signatur, dem "Z" auf der Stirn, brandmarkt. Als seine Achillesferse jedoch entpuppt sich die wildschöne Senorita CARLOTTA, in die er sich Hals über Kopf verliebt. Das wissen seine Feinde gegen ihn zu nutzen…

 

 

Presse: 

Villa Fuchs Merzig - Saarbrücker Zeitung, 14.09.2013:
"Die Show begann vor vollbesetzten Reihen und endete mit leeren Stühlen, da das Publikum vor Begeisterung aufgesprungen war, um die Darsteller zu feiern (...) Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Liebe, Freude, aber auch Hass und Kummer wurden so echt transportiert, dass ich wirklich tief berührt war. Das zeichnet gutes Theater aus"

Clingenburg Festspiele - Musicals-Das Musicalmagazin, 02.08.2013:
"Es ist vor allem die Musik, die bei diesem Musical so erfreut aufhorchen lässt - Cabell hat für dieses Stück sehr viele schöne Melodien geschrieben, die allesamt eingängig und dabei nie beliebig sind (...) die Partitur enthält alles, was das Musicalherz begehrt (...) Musikalisch bearbeitet hat das Material Volker M. Plangg, der in seine Arragements wirkungsvoll Elemente lateinamerikanischer Musik einfließen lässt (...) Cabells Zorro-Musical ist eine echte Entdeckung - auf zukünftige Aufführungen darf man sich freuen"

Clingenburg Festspiele - blickpunkt musical, 01.08.2013:
"Was bleibt, ist eine gute Idee für die Erzählung einer guten Geschichte, schöne Melodien und ein paar rhytmisch, musikalisch reizvolle Duette, Terzette und Ensemblestücke, die im Applausmedley das Publikum dann doch zum Klatschen animierten"

Clingenburg Festspiele - Main Post, 15.06.2013:
"Intendant Kohn bringt das von dem Komponisten Robert W. Cabell geschriebene Stück elegant auf die imposante Naturbühne, als eine interessante Mischung aus Musik und klassischem Theater. Die Handlung spielt zu Beginn des 18. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte von Diego de la Vega. Der bei der Premiere von Karl Grunewald verkörperte junge, arrogante Aristokrat kommt nach mehreren Jahren in Spanien zurück in seine kalifornische Heimat. Die dortige Kolonie mitsamt ihren Einwohnern ist durch die Gewaltherrschaft des raffgierigen, brutalen Gouverneurs Juan Carlos verkümmert. Das will Don Diego ändern und macht sich auf, die Armen und Schwachen zu rächen – er wird Zorro. Dem Darsteller gelingt es in der rund 90 Minuten langen ersten Hälfte, einen – tagsüber – überheblich-snobistischen Taugenichts und einen – nächtens – starken, risikofreudigen Zorro zu spielen. Der Rächer sieht sich einem teuflischen Trio gegenüber: Der von Daniel Coninx gespielte Gouverneur tritt als herzloser, aggressiver Wüstling auf, der von seinen unterwürfigen Handlangern Capitan Ramirez und Sergeant Gonzales Zorros Tod verlangt. Richtig schwungvoll wird die Inszenierung, als Zorro mit seinem braunen Ross gekonnt auf die Bühne reitet und seiner geliebten Carlotta Mendez, gespielt von der schönen Judith Peres, die Befreiung des Dorfes verspricht. Das mit 15 Musikern besetzte Orchester, geleitet vom erfahrenen Ralph Scheiner, spielt die größtenteils eingängigen, lockeren Latin-Pop-Melodien souverän. Die Hauptdarsteller bekommen zudem Unterstützung von einem 20-köpfigen Chor. In dieser Hinsicht ist Krohn die Aufteilung der rund zwei Dutzend Darsteller und Sänger auf der Bühne besonders gut gelungen. Das Ensemble agiert verteilt auf den drei Ebenen der Burgruine, dennoch bleiben die wichtigen Szenen stets im Fokus."

Clingenburg Festspiele - Fränkische Nachrichten, 14.06.2013:
"Der amerikanische Komponist Robert W. Cabell hat aus dem Zorro-Stoff eine gut verdauliche Geschichte gestrickt und sie mit romantischer Rockmusik mit mexikanischen Anklängen ausgestattet. Z - The Musical of Zorro hatte am Donnerstag auf der Clingenburg Premiere. Die Festspiele auf der Ruine über dem Main leistet sich für die 20. Saison diese deutschsprachige Erstaufführung, zu der Intendant und Regisseur Marcel Krohn die deutschen Texte geschrieben hatte und die das Premierenpublikum begeisterte (...) Auf der Clingenburg hat der Intendant ein hochkarätiges Musical-Ensemble versammelt - die schauspielerische und musikalische Umsetzung war tadellos - und eine Inszenierung gestrickt, die alles enthält, was Sommertheater braucht: Fantastiereiche Kostüme, schöne Frauen und stattliche Männer, choreographierte Degengefechte und bunte Massenszenen. Und natürlich die wunderbar-romantische Kulisse der Clingenburg, die wieder auf mehreren Ebenen bespielt wurde."

Studio Cast - Next Magazine:
"Der Geist der Legende von Zorro ist stärker denn je! Diese Aufnahme bleibt dem spanischen Thema treu und destilliert die Essenz der Geschichte musikalisch mit einer symphonischen Partitur für die Edelleute und einem volkstümlicheren, mariachi-inspirierten Sound für die Stadtbewohner." 

ShowMusic:
"Cabell hat einige effektive und attraktive Melodien."  

England's Musical Mag MASQUERADE:
"Im Lichte des jüngsten Zorro-Films scheint es an der Zeit, ein Musical zu veröffentlichen, das auf den gewagten Taten des Helden der unterdrückten kalifornischen Bauern basiert. Und genau das hat Robert W. Cabell mit Z - The Masked Musical gemacht. Cabell hat eine ganz ungewöhnliche Herangehensweise an das Projekt gewählt, indem er zwei verschiedene Musikstile mit Pop-Show-Melodien kombiniert, die sich Seite an Seite mit Musik mit einem starken traditionellen spanischen Flair befinden. Eine Art von Frank Wildhorn trifft auf die Gypsy Kings. Aber insgesamt ist das Experiment überraschend erfolgreich."

Produktionen: 
  • Workshop: 1997, The Producers Club, New York
  • UA: 2013, Clingenburg Festspiele, Klingenberg am Main
  • 12.09.2013, Villa Fuchs Merzig

 

Familie
Musiktheater