1648
Informationen
Buch und Liedtexte von Michael Przewodnik
Musik und Liedtexte von Florian Albers
Website des Stücks
Weitere Informationen
Sprache(n) des Stücks
- Deutsch
Trailer
Besetzung
Casting Informationen
- Marie von Sternberg, eine junge Frau, auf der Flucht vor Krieg und Elend in Osnabrück gestrandet
- Johan Oxenstierna, Sohn des schwedischen Reichskanzlers, Gesandter der Schweden in Osnabrück
- Rabanus Heistermann, Dechant der katholischen Stiftskirche St. Johann in Osnabrück
- Anna Sture, schwedische Gräfin aus altem Adel
- Johann Krane, Gesandter des Kaisers in Osnabrück
Gerhard Schepeler, Bürgermeister von Osnabrück
Doppelbesetzung und Ensemble möglich (Minimum: 4H und 2D)
- Heinrich Ameldung, Apotheker und Patrizier in Osnabrück
- Königin Kristina von Schweden, schwedische Herrscherin, Beteiligte der Friedensverhandlungen
- Kaiser Ferdinand III., römisch-deutscher Kaiser, Beteiligter der Friedensverhandlungen
- Pastor von St. Marien
- Herold
- Armenhausaufseherin
Synopsis
1648 – seit fünf Jahren ringen die Gesandten der Kriegsparteien des Dreißigjährigen Krieges um Frieden, Macht und Vorherrschaft. Religiöse Gegensätze und tiefes Misstrauen führen dazu, dass die Verhandlungen auf zwei Städte Westfalens verteilt werden: Münster und Osnabrück.
In Osnabrück geben die Schweden den Ton an. Angeführt werden sie von Graf Johan Oxenstierna, Sohn des einflussreichen Reichskanzlers. Doch seine Rolle bleibt bescheiden: Als Sprachrohr seines Vaters sind ihm die Hände gebunden. Um die ständigen Konflikte zwischen den Schweden und den kaiserlichen Gesandten zu entschärfen, wird Rabanus Heistermann, katholischer Dechant von St. Johann, als Vermittler eingesetzt – sehr zum Missfallen des Bürgermeisters Schepeler, der die Katholiken am liebsten ganz aus der Stadt verdrängen würde.
Während die Diplomaten um Macht und Einfluss ringen, entfalten sich in Osnabrück auch persönliche Schicksale. Die junge Marie findet hinter den Stadtmauern Zuflucht vor den Schrecken des Krieges. Im Tecklenburger Hof, dem Armenhaus der Stadt, lebt sie ohne Wissen um Herkunft und Vergangenheit – ihre Erinnerung liegt im Nebel des Vergessens. Hoffnung keimt, als sich zwischen ihr und Johan Oxenstierna eine zarte Liebe entwickelt. Trotz der Welten, die sie trennen, ist Johan fasziniert von Maries Klugheit, Aufrichtigkeit und stillem Charme. Er zieht sie in die Friedensverhandlungen hinein – mit Folgen, die niemand ahnt.
So entspinnt sich ein gefährliches Spiel zwischen Macht, Liebe und Intrige, in dem längst nicht jeder die Wahrheit spricht.
Presse
Hasepost, April 2025:
"Mit dem Musical „1648“ ist es Komponist Florian Albers und Autor sowie Regisseur Michael Przewodnik gelungen, ein geschichtsträchtiges Kapitel auf mitreißende Weise auf die Bühne zu bringen [...] . Michael Przewodnik führt dabei mit sicherem Gespür für Dramaturgie und Emotionalität durch ein komplexes Geflecht aus Machtspielen, politischen Intrigen und persönlichen Schicksalen [...] Musikalisch schöpft Albers‘ Komposition aus einem breiten emotionalen Spektrum und bietet zahlreiche Ohrwürmer. So ist das Musical „1648“ nicht nur ein musikalisch wie szenisch gelungenes Bühnenwerk, sondern auch ein leidenschaftliches Plädoyer für den Frieden. Es ist emotional, bildgewaltig und lehrreich"
www.kulturfeder.de, Dominik Lapp, 04.04.2023:
"Mit „1648“ ist dem Team um Komponist Florian Albers und Autor Michael Przewodnik ein eindrucksvolles Musical gelungen, das den Westfälischen Frieden nicht nur erzählt, sondern erlebbar macht"
Blickpunkt Musical Ausgabe 01/24:
"Mit Florian Albers und Michael Przewodnik zeichnen zwei Könner ihres Fachs für Musik, Liedtext, Buch und Regie verantwortlich – und sie müssen sich mit ihren abwechslungsreichen musikalischen Stilvarianten und geschliffenen Texten, beileibe nicht hinter den ganz Großen, den Omnipräsenzen des Fachs, verstecken. Von klassischen Musical-Elementen getragen, bewegt sich die Musik u.a. in den Bereichen Ballade, Lied, Klassik, Rap, Hip-Hop – gekonnt gemacht, erfrischend abwechslungsreich für die begeisterten Besucherinnen und Besucher. Florian Albers ist es damit gelungen, einen historischen Hintergrund dieser emotionalen Tragweite mit einem solch weiten Bogen der Musikstile perfekt zu vereinen. Damit haben wohl die wenigsten Zuschauer an diesem Abend gerechnet und honorieren diese Leistung mit tosendem Szenen-Applaus.“
www.kulturfeder.de, Dominik Lapp, 15.09.2023:
„Die größte Überraschung und gleichzeitig das herausragendste Element des Musicals „1648“ ist die Musik von Florian Albers. Als Komponist ist es ihm gelungen, einen historischen Stoff mit modernen Melodien zu erzählen. Wir erleben hier einen Stilmix aus klassischen Klavierballaden und treibenden Up-Tempo-Nummern [...] . Doch nicht nur die verschiedenen Stile machen die Partitur so interessant, sondern die Qualität der Songs. So wird man bereits nach dem ersten Akt mit etlichen Ohrwürmern in die Pause entlassen, zu denen sich nach dem zweiten Akt noch mehr hinzugesellen"
Produktionen
- UA: 14.09.2023, Lagerhalle, Osnabrück
- 03.04.2025, Haus der Jugend, Osnabrück
- 19.02.2026, Theater Meppen
- 22.02.2026, Haltern am See
Hörbeispiele
Szenenfotos