Die Weihnachtsglocken
Informationen
von Daniel Klajner
DIE WEIHNACHTSGLOCKEN
Weihnachtsmusical nach Charles Dickens
Weitere Informationen
Sprache(n) des Stücks
- Deutsch
Trailer
Besetzung
Orchesterbesetzung
Casting Informationen
- Toby Veck, Dienstbote
- Audrey, seine verstorbene Frau
- Meg, seine Tochter
- Richard, ihr Verlobter/1. Glocke
- Will Fern, Landarbeiter
- Lilly (Frau), seine Nichte
- Lilly (Kind), als 9-jährige
- Anna Chickenstalker, Gemischtwarenhändlerin, Vermieterin
- Alderman Cute, Friedensrichter/2. Glocke
- Sir Bowley, Parlamentsabgeordneter/3. Glocke
- Mylady, seine Frau
- Fish, sein Sekretär
- Tugby, sein Pförtner
- Filer, ein Staatssekretär
- Der Bedienstete von Alderman
- Ethel, Standverkäuferin
- Ein Edelmann
- 2 Laternenkinder
Synopsis
Weihnachten steht vor der Tür. Doch während über der winterlichen Stadt die Glocken erklingen, kämpft der einfache Bote Toby Veck jeden Tag ums Auskommen. Seit dem Tod seiner geliebten Frau ist seine Tochter Meg sein größtes Glück – und ihre Liebe zu Richard ein Lichtblick in einer Welt, in der Armut und gesellschaftliche Kälte das Leben bestimmen.
Doch als die Mächtigen der Stadt Toby spüren lassen, wie wenig ein Menschenleben in ihren Augen zählt, gerät sein Glaube an das Gute ins Wanken. Verzweifelt beginnt er, an sich selbst, an den Menschen und an einer besseren Zukunft zu zweifeln.
Da rufen ihn die Glocken zu einer geheimnisvollen Reise.
Die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen, Vergangenheit und Zukunft begegnen sich – und Toby wird mit einer erschreckenden Vision dessen konfrontiert, was aus den Menschen werden könnte, die er am meisten liebt. Noch aber ist nichts entschieden. Denn vielleicht liegt die Zukunft nicht allein in den Händen des Schicksals.
DIE WEIHNACHTSGLOCKEN erzählt von Liebe und Verlust, von sozialer Ungerechtigkeit und der Sehnsucht nach einem besseren Leben. Nach Charles Dickens’ The Chimes hat Daniel Klajner ein berührendes Musical geschaffen, das die großen Fragen der berühmten Vorlage mit emotionaler Musik, geheimnisvollen Momenten und weihnachtlicher Atmosphäre auf die Bühne bringt.
Eine bewegende Weihnachtsgeschichte über die Kraft der Menschlichkeit – und darüber, warum es sich lohnt, die Hoffnung niemals aufzugeben.
Presse
Musicalworld, Stephan Drewianka:
"Daniel Klajner [...] adaptierte Dickens Vorlage zu seiner Musicalversion von „Die Weihnachtsglocken“, für die er das Buch, Songtexte und Musik verfasste. Sein Klangteppich, den das Loh Orchester Sondershausen philharmonisch interpretiert, unterlegt die Handlung mit einem dramatischen und düsteren Score, der an epische Filmmusik erinnert. Er bedient sich vieler Musikstile von intimen Balladen, thematisch wiederkehrenden Kinderliedern, aber auch Jazz und Tango […].Die 12 Vorstellungen von „Die Weihnachtsglocken“ zwischen dem 12.12. und 28.12.2025 waren bereits vor der Premiere restlos ausverkauft, ein sicheres Indiz dafür, dass es ein interessiertes Publikum für Charles Dickens Weihnachtsmusicals gibt."
Kulturfeder, Christoph Doerner:
"Klajners Partitur entfaltet eine beachtliche stilistische Vielfalt: Dramatische, fast düstere Klangflächen stehen neben spielerisch-heiteren Nummern, intime Balladen wechseln mit kraftvollen Ensemblestücken. Die Musik trägt die Handlung, vertieft Emotionen und verleiht der Geschichte eine wunderbare theatralische Dynamik. [...] Julian Gaudiano sorgt am Pult des Loh-Orchesters Sondershausen für eine präzise, farbenreiche Umsetzung der Partitur. Das Orchester wird der Musik in all ihren Facetten gerecht, hält die Balance zwischen Dramatik und Leichtigkeit und stützt die Sängerinnen und Sänger zuverlässig."
Thüringer Allgemeine Zeitung, Wolfgang Hirsch:
"Davon handelt das Stück: vom Gemeinsinn, von menschlicher Wärme und Zuversicht – und vom kleinen Glück in arger Zeit. […] Mit viel Augenmaß hat Ivan Alboresi inszeniert und bevorzugt anstelle großartiger, aufgesetzter Glamour-Effekte eine bürgerliche Butzenscheiben-Gemütlichkeit, so dass die Handlung gar nicht fantastisch entfernt, sondern sehr nah, nahbar und authentisch wirkt. […] Mit Audreys C-Dur-leuchtendem Appell endet das Musical nach fast drei Stunden – aber gar nicht bombastisch. Vielmehr stellt sich in mild-leisem Pathos eine wohlige Wärme von Menschenliebe und Barmherzigkeit beim Publikum ein, ohne dass es im Sentimentalen ersöffe."
Produktionen
UA, 12. Dezember 2025, Theater Nordhausen, Theater im Anbau
Szenenfotos