Oliver Twist

Oliver Twist

Informationen: 

Ein Familienmusical

Buch und Liedtexte von Christian Berg
Musik von Konstantin Wecker
Nach dem Roman von Charles Dickens

 

Das beeindruckende Stück Weltliteratur von Charles Dickens lag bereits mehreren Adaptionen für Theater, Film, Fernsehen und Comic zugrunde. Konstantin Wecker hat zusammen mit Christian Berg ein überzeugendes Musical daraus gemacht, das die Geschichte in ihrem Kern einfängt und mit wunderbarer Musik transportiert.  

Orchesterbesetzung:
derzeit nur Playback
Casting Informationen: 
  • 1. Schauspieler: MR. PUBBELBY, THEATERDIREKTOR und Erzähler FAGIN
  • 2. Schauspieler: SIKES, MR. BUMBLE der Gemeindediener; u.a.
  • 3. Schauspieler: ARZT, MR. BROWNLOW, MR. SOWERBERRY der Bestatter, HAUSHERR im Einbruchhaus
  • 1. Schauspielerin: OLIVER TWIST, SALLY, TOCHTER des Theaterdirektors
  • 2. Schauspielerin: OLIVERS MUTTER, NANCY, MRS. SOWERBERRY Frau des Bestatters, MRS. PUBBLEBY Frau des Theaterdirektors
  • 3. Schauspielerin: DODGER, CANTERBURY (eine Puppe, Maus mit Bischofshut), MRS. CORNEY Armenhausvorsteherin
  • 4. Schauspielerin: CHARLEY ein Diebesjunge, MRS. BEDWIN Mr. Brownlows Haushälterin, SUTHERLAND (eine Puppe, Kater vom Bestattungsinstitut), MRS. BUMBLE Waisenhaus-Vorsteherin, NOAH Helfer im Sarggeschäft
Synopsis:

Der neunjährige Waisenjunge Oliver wächst im Armenhaus in einer englischen Kleinstadt auf, ohne etwas über seine Herkunft zu wissen. Über eine Ausschreibung durch die Gemeinde kommt der Junge zu dem Sargtischler Sowerberry, der ihn schlägt und schwer misshandelt. Oliver gelingt die Flucht nach London, wo er in die Fänge jugendlicher Diebe gerät,  die im Auftrag des alten Fagin und des brutalen Bill Sykes arbeiten. Schon bald gehört Oliver zur Diebesbande, wird beim Schmiere stehen erwischt und verhaftet.

Der Geschädigte Mr. Brownlow entlastet Oliver unverhofft vor Gericht und nimmt ihn aus Mitleid bei sich auf. Zum ersten Mal erfährt Oliver Güte und mütterlichen Schutz durch die dortige Haushälterin. Zu einer eiligen Besorgung losgeschickt, wird Oliver von Sykes und dessen Freundin Nancy gezwungen, zu der Bande zurückzukehren. Brownlow geht davon aus, dass er sich mit dem Einkaufsgeld aus dem Staub gemacht hat. Bei einer der nächsten Diebestouren wird Oliver verwundet und zurückgelassen. Er kann sich bis vor die Tür der Maylies schleppen, bricht dann aber zusammen. Fortan wird er dort aufopfernd gepflegt und er verlebt die schönste Zeit seines Lebens. Fagin versucht mit Monks, einem undurchsichtigen Kerl, von dem sich später herausstellt, dass er Olivers Halbbruder ist, diesen aus dem Weg zu schaffen. Nancy, die davon Wind bekommt, weiht Mrs. Maylie ein. Gemeinsam mit Mr. Brownlow gelingt es, den gegen seinen Bruder hasserfüllten Monk festzunehmen.

Fagin hat inzwischen erfahren, dass Nancy die Bande verraten hat und trägt diese Info hinterhältig Sykes zu. Dieser erschlägt seine Gefährtin. Auf der Flucht erhängt er sich versehentlich selbst. Auch Fagin wird auf der Flucht erwischt und endet nach Aufdeckung aller Diebereien durch Mr. Brownlow am Galgen. Die Ähnlichkeit zu Olivers Mutter, Agnes Fleming, dessen Porträt in Brownlows Haus hängt, ist verblüffend und Brownlow erkennt, dass es sich bei Oliver um den verloren geglaubten Sohn seines besten Freundes Edwin Leeford handelt. Oliver hat nun endlich ein Zuhause gefunden und wird von Mr. Brownlow sogar adoptiert.

Presse: 

Wormser Zeitung, Ulrike Schäfer, 07.03.2017:
"
Temporeiche Songs, hübsch choreografiert [...]  Und so spenden die begeisterten Zuschauer stehenden Applaus, als sich das großartige Ensemble zum Schluss verbeugt."
 

Main Spitze, Rüsselsheimer Stadttheater, 04.03.2017:
"Es sind viele Faktoren, die Bergs Adaption zu einem so gelungenen Stück machen. Da ist zum einen die lebendige Kulisse, das Spiel mit dem Licht auf der Bühne und die Toneffekte, die im Hintergrund die Stadt zum Leben erwecken. Zum anderen ist es die rockig-poppige Musik von Konstantin Wecker, sie macht die Erlebnisse und Begegnungen der Charaktere noch greifbarer, vor allem das Motto des Stücks „Tu doch, was dein Herz dir sagt!“ bleibt noch lange im Ohr."
 

​Pirmasenser Zeitung, Festhalle Pirmasens, 15.02.2017:
"Autor Christian Berg, der auch Regie führte, brachte die berühmte Geschichte des Waisenjungen in einer überzeugenden Fassung auf die Bühne."
 

Heppenheimer Festspiele - Echo, Johannes Breckner, 25.08.2016
"Die Premiere von Oliver Twist am Freitagabend wurde vom Publikum begeistert bejubelt, was Berg gleich dreifach freuen konnte. Von ihm stammt die Bühnenfassung des Romans von Charles Dickens, er hat die gastspielgeeignete Produktion fürs Altonaer Theater inszeniert, und er spielt gleich zwei Hauptrollen: die des Theaterdirektors, der in einer Rahmenhandlung die Geschichte des pfiffigen Waisenjungen erzählt, und die des gierigen Fagin, der eine Truppe von Kleinkriminellen anführt, um seinen Reichtum zu mehren."
 

Heppenheimer Festspiele, Mannheimer Morgen, Eckhard Britsch, 22.08.2016
"Also Ende gut, alles gut, denn die Produktion eines gut gemachten Volkstheaters spricht für sich, auch wenn die Tontechnik nicht immer optimal ausgesteuert war. Aber das lässt sich nachbessern. Jedenfalls hat das Premierenpublikum das Musical Oliver Twist mit sehr großem Beifall goutiert und zwischendurch über einige eingestreute Gags à la "Stemmler" (hat was mit örtlichem Wein zu tun!) herzhaft gelacht."
 

Harburger Theater, Hamburg - Hamburger Morgenpost
"Christian Berg gelingt es als Autor und Regisseur, den komplexen Stoff so aufzubereiten, dass die Uraufführung […] im Harburger Theater mit Standing Ovations gefeiert wurde!"
 

Harburger Theater - Hamburger Abendblatt, dpa, 24.08.2015
"Für das Musical "Oliver Twist" hat sich Berg schweren Stoff ausgesucht. Doch ihm gelingt die Gratwanderung - auch dank Weckers Musik [...] Am Ende gibt es ein klares politisches Statement: "Jeder hat ein Recht auf Heimat" oder "Heimat ist dort, wo dein Herz ist" steht auf den Schildern, die die Figuren von Christian Bergs neuem Familienmusical "Oliver Twist - Tu doch, was dein Herz dir sagt" hochhalten [...]  Mit erschreckend aktuellem Bezug inszeniert der Regisseur und Schauspieler Berg den Klassiker von Charles Dickens. [...] wie immer macht sich Berg zu einem Fürsprecher der Kinder, die ihrem Herzen folgen und die Erwachsene auf die Missstände hinweisen sollen."
 

Harburger Theater - NDR.de, Elisabeth Burchhardt, 24.08.2015
"Dieses Stück darf zu recht Familienmusical genannt werden. Es unterhält. Es berührt. Und es rockt. [...] Christian Berg und Ensemble (das durch sechs Kinder-Darsteller verstärkt wird) lassen ihr Publikum aber nicht vergessen, dass die Geschichte von Charles Dickens nicht irgend so ein Märchen aus grauer Urzeit ist, das mit uns womöglich gar nichts zu tun hätte [...] Und es geht da, ganz klar, um die großen und kleinen Olivers von heute."

 

Produktionen: 
  • UA: 22.08.2015, Harburger Theater, Hamburg
  • 20.10.2015, Altonaer Theater, Hamburg
  • 22.06.2016, Burgfestspiele Jagsthausen
  • 19.08.2016, Festspiele Heppenheim
Familie
Musiktheater